Akupunktur und Demenz

Alzheimer und Demenz

Leichte kognitive Störungen (engl. mild cognitive impairment, MCI) gelten als Vorboten einer Alzheimer Erkrankung. Eine koreanische Studie deutet darauf hin, dass eine Akupunkturbehandlung die Hirnleistung verbessert und damit eine Option bei der Behandlung von leichten kognitiven Störungen ist. Die Gedächtnis-Leistung der Probandinnen wurde durch entsprechende Kognitionstest erfasst.

Bei Demenz und Alzheimer-Patienten kann durch die Akupunkturbehandlung die Durchblutung der kleinsten Blutgefässe im Gehirn verbessert werden. Das weist darauf hin, dass die Akupunktur auf die Rehabilitation von Gehirnfunktionen wirkt und dadurch das Gedächtnis verbessert und die Symptome der Erkrankung lindert. Auch Begleiterscheinungen wie Depression und Schlafstörungen können durch Akupunktur gelindert werden. Eine Studie chinesischer Forscher belegte die Wirkung einer Akupunktur-Behandlung auf die Alzheimer-Krankheit. Dabei zeigte sich die Gesamtfunktion, Kognition und Alltagskompetenz bei Alzheimer-Patienten verbessert gegenüber einer Vergleichsgruppe unter Donepezil-Therapie.

Alzheimer nach Schlaganfall

Ca. 1/3 aller Patienten kann nach einem Schlaganfall eine Demenz entwickeln. Die Akupunktur wird mit Erfolg zur anschliessenden Rehabilitation als ergänzende Behandlung angewendet. Gemäss einer Studie aus dem Jahre 2021 zeigten Patienten mit Schlaganfall, die eine Akupunktur-Behandlung erhalten hatten, ein verringertes Demenzrisiko im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.